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Auf der anderen Seite des Bettes
Eine charmante Rollentausch-Liebeskomödie hätte hier vermutlich herauskommen sollen, doch schon innerhalb weniger Minuten befindet sich der geneigte Zuseher vor allem auf der anderen Seite des Humorspektrums: Seicht dümpeln die klischeehaften Gags dahin.
Young Victoria
Hübsches Historienkino mit Teenagerfaktor, aber wenig Tiefgang: Als gefälliges Starvehikel lässt "Young Victoria" seine begabte Hauptdarstellerin Emily Blunt in leichtgewichtigem Rahmen glänzen und begnügt sich mit einer konventionellen Umsetzung.
When in Rome - Fünf Männer sind vier zu viel
Der romantischen Grundidee sowie dem spielfreudigen Cast ist es zu verdanken, dass "When in Rome" sein Publikum durchaus kurzweilig unterhält - auch wenn die Geschichte recht vorhersehbar ist und dem Ganzen das gewisse Etwas zu einem besonderen Genrefilm fehlt.
Triff die Elisabeths!
Regisseur Lucien Jean-Baptiste hält die Handlung mit vielen witzigen Einfällen auf Trab und untermalt sie mit flockiger Musik. Bei diesem heiter-herzlichen, nicht allzu anspruchsvollem Film kann man etwas über Völker-Verständigung und Toleranz lernen.
Hanni & Nanni
Den Charme der Enid-Blyton-Bücher sucht man hier vergeblich: Stattdessen erwarten einen zu viel lauter Girlie-Rock, schrullige Lehrerinnen und etliche Ungereimtheiten - etwas mehr Handlung, Streiche und Mitternachtspartys hätten dem Film gut getan.
Ein Sommer in New York
Hauptdarsteller Richard Jenkins wurde im vergangenen Jahr zu Recht für den Oscar nominiert. So trat der lebenslange Nebendarsteller vorübergehend ins Rampenlicht - und mit ihm ein wunderbarer kleiner Film, den man sonst wohl übersehen hätte.
Sturm
"Sturm" ist ein fesselnder Mix aus Gerichtsdrama und Thriller, dem gelingt, worum sich viele Filme zum Thema ansonsten vergeblich bemühen: Er holt die Ereignisse in die unmittelbare Gegenwart und weg vom "exotischen" Balkan in die gefühlte Mitte Europas.
Das Bildnis des Dorian Gray
Die neueste Verfilmung des Oscar-Wilde-Klassikers versucht sich als edler Horrorfilm, scheitert aber daran: Dieser Film will vor allem gut aussehen, und das tut er, aber er scheint sich kaum für das Innenleben seiner Hauptfigur zu interessieren - es fehlt die Seele.
StreetDance 3-D
Tiefe verleiht dem Show-Spektakel einzig die wirkungsvolle 3D-Technik, während der Rest des Geschehens damit beschäftigt ist, eine luftleere Märchenwelt aus jugendlichen Star-Träumen, romantischen Zuckerwattewölkchen und bunten Klamotten mit Leben zu füllen.
Vergebung
Die atmosphärische Dichte des ersten Teils wird nicht ganz erreicht, doch die exzellenten Darsteller sowie die ausdrucksvolle Fotografie lassen dieses Manko über weite Strecken vergessen. Im Vergleich mit der "Millennium-Trilogie" sieht so mancher glatte US-Thriller alt aus.
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