Die französische Tragikomödie "Das Konzert" ist eine Hommage an die vergessenen Wunder des Sowjetkinos. So leichtgängig dieses musikalische Melodram daher kommt, so feinsinnig reflektiert es das vergangene Unterhaltungskino der Sowjetzeit.
Meist sind die vielen, auf erwachsene Zuschauer gemünzten Anspielungen weniger komisch, als man vermuten könnte, auch sonstige Pointen bewegen sich oft auf dem Niveau des Am-Hinterteil-Riechens; Kinder dürften mehr Spaß an den knuffigen Fellknäueln haben.
Trotz der wild konstruierten Geschichte hätte "Kiss & Kill" nicht derart misslingen müssen - aber Regisseur Robert Luketic verliert sich lediglich in einer routinierten Aneinanderreihung von Actionszenen, während die Hauptfiguren glatt und in Überperfektion erstarrt bleiben.
Als Entertainment ist "Kindsköpfe" seltsam enttäuschend: Viele Witze sind viel zu müde, als wäre der Spaß den Stars so selbstverständlich, dass es sich kaum noch lohnte, wirklich lustig zu sein. Das wirkt manchmal sympathisch, aber meistens eher arrogant.
Unter der Regie von Ute Wieland spielen sich die jungen, aber erfahrenen Schauspieler fröhlich-locker, mit viel Witz durch den Film. Wie schon der erste Teil ist die Fortsetzung ein vielversprechender Film für verregnete Feriennachmittage oder lauschige Sommerabende.
Dem Pixar-Studio ist ein rundum beglückender Abschluss seiner Trilogie gelungen, in dem das Altern ins Zentrum rückt. Mit verblüffendem Dialogwitz, 3D-beschleunigter Attraktion und viel Liebe zum Detail beweist Pixar wieder seine ungebrochene Originalität.
Als aktuelle Blockbuster-Action ist "Inception" wohl ein monumentaler Entwurf mit einer Reihe virtuoser technischer Kabinettstückerln und Sudoku-Spannung für Rätselfreunde - die Konzepte aber sind haltlos überbestimmt und oft am Rande der Banalität.
Regisseur Harald Zwart bläht die Neuauflage des Achtzigerjahre-Überraschungshits "Karate Kid" auf unendlich scheinende, vollkommen unnötige 140 Minuten auf. Ein Vollkasko-Desaster - trotz Jackie Chan und Jaden Smith, die beide hervorragend spielen.
Leider verflüchtigt sich der anfängliche Charme logischer Unbekümmertheit schnell, denn irgendwer hat hier restlos auf den Plot vergessen - oder aber Regisseur James Mangold wollte ausprobieren, ob gute Unterhaltung restlos sinnfrei sein kann; sie kann es nicht.
Manchmal reicht es nicht, einen Bestseller-Roman einfach nur in Drehbuchform umzugießen und mit harmlos-hübschen Bildern und bemühten Schauspielern zu garnieren - dann kommt am Ende so ein entbehrlicher, vorhersehbarer Liebesschmonz heraus wie hier.
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