Zorn der Titanen
Im KinoKinostart: 30.03.2012

Zorn der Titanen

Der 2011 begonnene " Kampf der Titanen" setzt sich fort – diesmal unter der Regie von Jonathan Liebesman ("World Invasion: Battle Los Angeles"). Wieder mit dabei: "Avatar"-Star Sam Worthington sowie Hollywood-Größen wie Ralph Fiennes, Liam Neeson und Danny Huston.
Abenteuer, Fantasy USA/2012 99 min.
Darsteller: Sam Worthington, Liam Neeson, Ralph Fiennes, Danny Huston, Rosamund Pike Regie: Jonathan Liebesman


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Zehn Jahre nach dem heldenhaften Sieg über den monströsen Kraken möchte der Halbgott Perseus - Sohn des Zeus - ein beschauliches Leben als Fischer und alleinerziehender Vater seines zehnjährigen Sohnes Helius führen. Doch die Götter kämpfen mit den Titanen weiterhin um die Vorherrschaft – denn da sie von den Menschen kaum noch verehrt werden, verlieren sie zunehmend ihre Macht über die eingekerkerten Titanen.

Das Triumvirat der schon ewig herrschenden Brüder Zeus, Hades und Poseidon hat den mächtigen Vater Kronos schon vor langer Zeit gestürzt - inzwischen vermodert er in den finsteren Abgründen des Tartarus tief in der Unterwelt. Perseus kann sich seiner wahren Berufung nicht entziehen, als Hades zusammen mit Zeus' göttlichem Sohn Ares die Seiten wechselt und mit Kronos intrigiert, um Zeus in eine Falle zu locken.

Je offensichtlicher Zeus in seiner göttlichen Kraft schwächelt, desto mehr erstarken die Titanen, bis schließlich die Hölle auf Erden losbricht. Perseus bittet die Kriegerkönigin Andromeda, Poseidons Sohn, den Halbgott Argenor, und den gefallenen Gott Hephaestus um Unterstützung, bevor er sich mutig auf die gefährliche Reise in die Unterwelt begibt, um Zeus zu befreien, die Titanen zu stürzen und die Menschheit zu retten…

Fazit: Stumpfes Action-Spektakel

Spektakulärer, lauter, actionreicher – bereits in Teil I der "Titanen"-Saga, die als massentaugliches Remake des trashigen Fantasy-Abenteuers "Kampf der Titanen" aus dem Jahr 1981 konzipiert war, lag der Fokus eher auf visuell eindrucksvollem Creature-Design und temporeichen kriegerischen Auseinandersetzungen, als auf einer Beschäftigung mit griechischer Mythologie. Abgesehen von den soliden Spezialeffekten vermochte die Neuverfilmung mit ihrer lieblos zusammengeschusterten Story, dem bombastischen Kitsch und den höchst durchschnittlichen Darstellerleistungen aber kaum zu überzeugen – ebenso wie nun auch der zweite Teil: So kann man zwar an den einschüchternden Biestern, die Hauptfigur Perseus im Filmverlauf zur Strecke bringen muss, einmal mehr wenig aussetzen – abgesehen davon aber wartet der Film kaum mit Pluspunkten auf. Dass nach "Transporter"- Regisseur Louis Leterrier, der den Vorgänger inszenierte, für die Fortsetzung ausgerechnet Jonathan Liebesman engagiert wurde, erscheint hierfür symptomatisch – er zeichnete mit "World Invasion: Battle Los Angeles" schließlich bereits für eine ähnlich sinnentleerte Action-Orgie verantwortlich. Immerhin weist "Zorn der Titanen" mit Rosamund Pike nach Gemma Arterton erneut ein ehemaliges Bond-Girl in der Besetzungsliste auf und bringt dank der britischen Schauspielerin ein bisschen Frauenpower in das männlich dominierte Schlachtgetümmel – wirklich besser wird der Film dadurch allerdings nicht; letztlich bleibt der neuerliche "Titanen"-Aufguss ein stumpfes Action-Spektakel mit reichlich Schauwerten, aber wenig Inhalt.
  • Kritiken
"Bildmächtiges Sequel"
Wie der Vorgänger wartet auch "Zorn der Titanen" mit fulminanten Panoramen auf und verfügt über ein starkes Zentrum. Auch Witz und Humor kommen nicht zu kurz in dem bildmächtigen Sequel, das in einem furiosen Endkampf von archaischer Wucht kulminiert.
"Seelenloses Filmchen"
"Wrath of the Titans" bügelt den 3D-Flop seines Vorgängers zwar teilweise aus, macht aber ansonsten die genau gleichen Fehler: Die Figuren lassen uns kalt, die Dialoge sind peinlich und die Action ist verschenkt – so wirkt dieses seelenlose Filmchen wie eine Fortsetzung zum letztjährigen "Conan"-Remake.
"Bombastisches Multiplex-Gaudium"
Griechische Tragödie als knallbunter 3D-Monster-Mash: "Zorn der Titanen" ist ein sattes Fantasy-Gewitter, das von seinen gut getricksten Schauwerten lebt und dahinter zumindest so viel Plot auffährt, dass die ganzen Monster nicht völlig nackt im pulpigen Rahmen stehen.


Kinos und Spielzeiten
Dieser Film startet am 30.03.2012 in den österreichischen Kinos. Die aktuellen Spielzeiten finden Sie daher ab dem 30.03.2012 auf dieser Seite.
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